Die Frau wäscht die Wäsche, kocht und kümmert sich um die Kinder – der Mann geht auf die Jagd und hackt das Feuerholz. Diese Aufteilung, streng nach den beiden Geschlechtern gibt es heute eigentlich nicht mehr. Während früher die Frauen klare Grenzen hatten, wann sie etwas sagen oder entscheiden durften und ihr Aufgabengebiet sehr klar definiert war, verschwimmen die Bereiche heute. Emanzipation bedeutet aber nun nicht automatisch, dass die Aufgabenverteilung in einer Familie absolut gleichberechtigt ist. Also ist es immer noch eine Tatsache, dass der Mann eher selten in der Küche anzutreffen ist – und wenn doch, dann bekommt er spektakulären Applaus für eine Leistung, die bei den Frauen selbstverständlich ist.

Grillen ist Männersache

Ein Metier, in dem der Mann ganz sicher zu Hause ist, und wo auch der größte Chauvi zu Grillzange und Schürze greift, ist das Grillen. Schon bei der Auswahl des Grillgerätes im Online Shop haben Frauen zumeist „keine Ahnung“. Die Kriterien, die für einen Gasgrill oder einen Holzkohlegrill sprechen, werden folglich nicht mit der Ehefrau und Mutter der eigenen Kinder besprochen, sondern mit den Arbeitskollegen, Freunden, dem Vater und dem Schwiegervater – mit Männern eben. Sich gegenseitig stolz auf die Schultern klopfend wird der neue Gasgrill dann im Garten aufgebaut, mit einem Bierchen feierlich begrüßt und lobend beurteilt. Die Grillparty zur Einweihung kann geplant werden. Hier kommt dann allerdings die Frau wieder ins Spiel. Wenn das Grillen auch die absolute Männerdomäne ist, so gehören die Vorbereitungen dann doch eher in das Aufgabengebiet der Frauen. Mutter putzt Salat und Gemüse, während Vater das – selbstverständlich schon marinierte – Fleisch beäugt, ob es seinem Ruf als Grillmeister par excellence auch gerecht werden kann. Tische decken und dekorieren ist Frauensache. Wozu sich der Herr im Hause dann aber noch überreden lässt, ist das Bereitstellen gekühlter Getränke – hier vor allem Bier in ausreichender Menge, denn das gehört zum Grillen, wie der Gasgrill selbst. Stolz wird jedes Steak, jeder Spieß und jedes Würstchen zum Tisch getragen, immer mit einer gewissen „phishing for compliments“ Haltung. Kaum ist das letzte Stück Grillgut gar, wird der Gasgrill abgeschaltet und die Arbeit des Mannes ist beendet. Nun darf er nach der harten Arbeit ein Bier im Sitzen genießen, lässt sich feiern für das gelungene Essen. Die Salate werden vielleicht im Nebensatz noch gehuldigt – die Mutter bekommt davon nicht viel mit, denn sie ist mit dem Abräumen und Abspülen beschäftigt.

Die Auswahlkriterien bei Gasgrill und Küche

Auch Männer, die nicht kochen, wollen ihren Sachverstand beweisen, wenn es um die Einrichtung einer Küche geht. So, wie bei Gasgrill-shop.com die Datenblätter und Beschreibungen der Gasgrills sehr genau überprüft werden, was den Komfort bei der Arbeit betrifft, kommen auch für die Kücheneinrichtung viele Ideen. Allerdings will sich der Mann am Gasgrill selbst wohlfühlen, während bei der Auswahl der Küchenmöbel eher das Wohlbefinden der Mutter des Hauses im Vordergrund steht. Beim Gasgrill, wie auch bei der neuen Küche sind die wichtigen Faktoren die Arbeitshöhe, die Arbeitsflächen, die der Arbeit angemessen ausreichend groß sein sollten. Auch praktische Dinge spielen eine Rolle, wie etwa das Verstauen der Gasflasche – in der Küche der Platz für Geschirr und Töpfe. Geiz wird kein Mann der Welt zeigen, weder beim Kauf vom Gasgrill, noch bei der Einrichtung der Küche. Beides ist viel zu wichtig und soll ja auch für Jahre benutzt werden können – da kommt es nicht auf den einen oder anderen Euro an. Nur bei der Arbeitsverteilung spielen alte Klischees, heute vielleicht unter dem Deckmantel der Begabung versteckt, eine Rolle.

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