Eine erfolgreiche, junge Frau, die als Privatdetektiv gearbeitet hat, bevor sie ihr erstes Kind bekommen hat, wird sich die Entscheidung sicher nicht leicht gemacht haben. Gibt eine Frau ihren – vor allem so abwechslungsreichen und außergewöhnlichen Beruf auf, ist es nicht leicht, mit einer anderen Lebenssituation zu Recht zu kommen. Gerade, wenn das Aus im Beruf von Dauer ist, weil die Kinderplanung definitiv mehrere Kinder beinhaltet, ist der Schritt sehr schwer. Dann heißt es nicht mehr Observation und Ermittlung, sondern Windeln, aufgeschlagene Knie und Hausarbeit rund um die Uhr. Zurückstecken muss die Frau dann in ihrer Unabhängigkeit, denn sie lebt nun vom Geld des Mannes und hat nicht immer die Möglichkeit, frei über Einkäufe oder Unternehmungen entscheiden zu können – ein Gehalt ist trotz Kindergeld nicht unbedingt genug, um große Sprünge machen zu können. Entscheidet sich die Frau, trotz Kindern wieder arbeiten zu gehen, ist dies eine deutliche Mehrbelastung, die die ganze Familie betrifft, inklusive der Angehörigen, wie Eltern und Schwiegereltern.

Haushalt, Beruf und Kindererziehung unter einem Hu
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Vor einer Frau, die einen Beruf, den Haushalt und die Kindererziehung unter einen Hut bekommt, muss dieser auch gezogen werden. Die Tage sind lang und anstrengend, die Kinder fordern ihren Tribut, ebenso wie die Beziehung zum Mann am Laufen gehalten werden will. Dann sind Wäsche, Einkaufen und Garten – eben alles, was die Hausfrau noch zu tun hat. Nun ist noch ein Unterschied zwischen der stundenweisen Arbeit als Verkäuferin oder Bürokraft, als Putzhilfe im Nebenjob oder einer Halbtagsstelle oder gar Ganztagsanstellung als Privatdetektiv bei www.ermittlungenallerart.de. Diese Arbeit ist nicht nach einer Stechuhr zu planen, wie zum Beispiel der Dienstbeginn in einer Behörde und führt teils auch zu Wochenendarbeit, Spät- und Nachtarbeit beziehungsweise Einsätzen, die nicht in der Heimatstadt gelegen sind. Das zusätzliche Gehalt hilft sicher, die finanzielle Lage deutlich zu entspannen, doch muss der Beruf des Mannes, müssen die Gegebenheiten innerhalb der Familie diese aufreibende, wenngleich spannende Arbeit auch zulassen. Es wird unweigerlich eine schwere Gratwanderung, einen ordentlichen Haushalt zu haben, im Beruf die bestmögliche Leistung zu erbringen, zugleich aber auch als Mutter noch allen Anforderungen gerecht zu werden.

Ohne Mithilfe geht gar nichts

Ein Mann, der nach seinem Acht-Stunden-Job die Füße hochlegt und bekocht werden will, ist nicht das, was die Privatdetektivin und Mutter wirklich gebrauchen kann. Vielmehr muss der Mann bereit sein, auch einmal mit anzupacken; gleich, welche Arbeiten es zu erledigen gilt. Spülen und Wäsche machen, den Staubsauger zur Hand zu nehmen und die Hausaufgaben der Kinder kontrollieren sind nur wenige Dinge, bei denen die Mutter Hilfe unbedingt nötig hat. Die Kita, der Kindergarten und die Schule sind „Auszeiten“ für die Mutter, in denen es aber andere Dinge zu erledigen gibt. Die Eltern und Schwiegereltern eines beiderseits berufstätigen Paares müssen hier mit ins Boot geholt werden. Kinderbeaufsichtigung, Haushaltshilfe und die Mithilfe bei allen anderen anfallenden Arbeiten werden hier stets ein Thema sein.

Die Mutter selbst bleibt auf der Strecke

Die Mutter, die sich diese Bürde der Dreifachbelastung auferlegt und noch einen gewissen Anspruch an Perfektion mitbringt, wird wahrscheinlich für einige Jahre nicht viel Zeit haben, sich wirklich zu erholen. Selbstverwirklichung hat sie in ihrem Beruf – das ist ein Vorteil gegenüber Müttern, die nur zu Hause sind und keinerlei Selbstbestätigung mehr bekommen, weil Kindererziehung und Haushalt zur Selbstverständlichkeit wurden. Zeit jedoch ist Mangelware, denn es wird immer etwas geben, was noch zu erledigen ist – zusätzlich noch die Katastrophen, die sich in einer Familie immer wieder ergeben: kranke Kinder, Schulprobleme und so weiter. Die Entscheidung, neben dem aufreibenden Leben als Mutter auch noch – als Privatdetektiv oder in einem anderen Beruf – arbeiten zu gehen, will wohl überlegt sein. Dennoch zählen die Frauen, die sowohl Kinder, als auch Arbeit in ihrem Leben haben, zu den glücklicheren, weil sie nicht auf eine Fähigkeit reduziert werden.

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