Mütter haben in ihrem Leben für viele Sachen die Verantwortung zu tragen. Das Thema Kinder und Betten ist ein riesiger Bereich dieser Verantwortlichkeit, denn nicht nur, dass die Kinder ausreichend Schlaf erhalten, sondern dass dieser Schlaf auch in einer gesunden Umgebung stattfindet, ist ihre Aufgabenstellung. Wenn Kinder am Abend lieber noch mit Mama und Papa TV schauen wollen, statt ins Bett zu gehen, mag dies nicht unbedingt an einer schlechten Matratze liegen. Da spielen eher die Einsamkeit im eigenen Zimmer, die Langeweile und die Abenteuerlust eine Rolle, wenn die Kleinen alles andere im Sinn haben, als friedlich zu einer Zeit ins Bett zu gehen, die den Eltern noch den Freiraum für den Feierabend zu zweit lässt. Nicht selten bürgern sich hier sehr ausgedehnte Rituale ein, für die andere Eltern wiederum gar kein Verständnis haben. Den Kindern wird etwas vorgelesen und Mama oder Papa bleiben im Bett, bis der Junior endlich eingeschlafen ist. Trotzdem sind auch Vorschulkinder und Grundschüler nicht selten im Ehebett der Eltern vorzufinden – nämlich wenn sie in der Nacht wachwerden und die Eltern es aufgegeben haben, immer wieder den Rückweg ins Bett, verbunden mit Tränen, Streit und langen Schlafpausen, in die Wege zu leiten.

Eine gute Matratze im Kinderzimmer ist aber nicht alles

Neben einer wirklich guten Matratze gibt es noch einige andere Dinge, die auch Kindern das Schlafen erleichtern beziehungsweise erschweren können. Zu nennen ist hier unter anderem die Frischluft im Schlafzimmer der Kinder, wie auch die Temperatur, bei der geschlafen werden soll. Auch Kinder können nicht schlafen, wenn es ihnen zu warm oder zu kalt im Zimmer ist. Schon zu schwitzen, bevor man eingeschlafen ist, ist keine Garantie für das Durchschlafen. Noch schlimmer ist es aber, im Bett vor Kälte zu bibbern. Hier kann durch Heizen und Lüften, vor allem aber durch die passende, saisonal angepasste Bettwäsche Abhilfe geschaffen werden. Auch die Schlafbekleidung der Kinder ist so auszuwählen, dass nicht der dicke, langärmlige Frottee Schlafanzug im Sommer und das dünne T-Shirt im Winter getragen werden und damit Frieren oder Schwitzen verursachen. Die Aufgabe der Mutter, und manchmal auch des Vaters, ist es hier, die Umstände der Situation anzupassen. Das alles geschieht vollkommen unabhängig von der Matratze, die im Bett zu finden ist.

Bei der Kinderzimmer Matratze keinesfalls sparen

Oft verleitet das Kinderzimmer die Eltern, hier ihre abgelegten Möbel und auch Matratzen weiter zu verwenden. Das spart auf den ersten Blick eine Menge Geld. Wahlweise werden gerne auch sehr günstige Matratzen gekauft, auf denen die Kinder dann schlafen. Damit tut man den Kleinen aber leider auf Dauer keinen Gefallen. Alte Matratzen bei ausreichend Platz im Keller aufzubewahren, dass einmal ein Übernachtungsgast – oder mehrere – im Kinderzimmer übernachten können: das ist vollkommen legitim. Als Dauerlösung für das tägliche Schlafen sind die alten, oft durchgelegenen Matratzen aber nicht mehr geeignet. Gerade der Knochenapparat von Kindern bildet sich ja noch aus – Fehlhaltungen beim Schlafen rächen sich also mit großer Wahrscheinlichkeit. Keine Mutter der Welt will ihren Kindern etwas Schlechtes; Unwissenheit ist oft das Problem, das dazu führt, dass Matratzen noch für tauglich empfunden werden, obwohl sie längst, auch für Kinder, nicht mehr gesundheitsförderlich sind. An vielen anderen Stellen kann Geld eingespart werden: Nicht jeden Tag muss ein Eis gekauft werden, die Kleidung kann auch in wenigen Stücken etwas günstiger ausfallen, als gewohnt. Der Papa kann einmal auf die Fußballkarte verzichten, die Mama auf eine professionelle Maniküre: Schon ist ein Sümmchen zusammen gekommen, mit dem der Kauf einer neuen Matratze durchaus einmal einkalkuliert werden darf. Es kommt den Kindern zugute, die ohnehin Rückenbelastungen durch schwere Schultaschen und mangelhafte Körperhaltung in der Schule und zu Hause erleiden müssen.

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