Reden Mütter von heute von einem Waschbrett, meinen sie damit kein Arbeitsgerät, sondern den Bauch ihres Mannes – oder Traummannes, falls der eigene Gatte eher der Waschbär-Typ denn der smarte Sportler mit Waschbrettbauch ist. Doch es gab nicht immer elektrische Geräte und Wasseranschlüsse in den Küchen: Früher mussten die Hausfrauen die Wäsche mit sogenannten Wäschestampfern und Waschbrettern bearbeiten, damit sie sauber war. Ein Bettlaken, klatschnass, hatte da schon ein stattliches Gewicht. Dazu bückte oder beugte sich die Frau über den Waschzuber: Das war eher für ihre Muskeln ein Training, als dass man es irgendwie mit einem Mann in Verbindung bringen hätte können – diese hielten sich von dieser Art der Arbeit weitestgehend fern.

Kochwäsche war das, was ihr Name besagte. Die Wäsche wurde wirklich gekocht, um sie keimfrei und sauber zu bekommen. Alles in allem war dies eine anstrengende, harte Arbeit. Heute ist nicht nur die Wäsche aus der Küche verschwunden – die Technik macht es möglich, dass die Hausarbeit viel leichter zu erledigen ist. Waschmaschinen gibt es in Küchen heute nur noch, wenn dies durch ein Platzproblem erforderlich ist – ansonsten finden sich die Maschinen im Keller, im Bad oder in separaten Räumen wieder.

Komfortables Arbeiten beim Kochen

Das Kochen ist wichtiger Bestandteil im Leben einer Familie. Zwar gibt es heute auch immer mehr Männer, die sich in ihrer Freizeit gerne einmal an den Herd stellen. Auch Väter, die die Elternzeit beanspruchen, weil die Situation in der Familie oder der eigene Wille dies so ergeben, kochen für die Frau, die arbeiten geht. Ein Vergleich zu früher ist also schon hier kaum noch möglich. Absolut unvergleichbar ist aber die Ausstattung, mit der gekocht wird. Früher gab es Töpfe und Pfannen, den Ofen und das Backrohr. Mit der elektrischen Herdplatte und einem strombetriebenen Backofen wurde aber ein Wandel in den Küchen eingeleitet, der zumindest das Nachlegen mit Kohle oder Holz beziehungsweise den Gasherd als Risiko aus dem Alltag verbannte.

Spülen, die mit einem Wasserhahn ausgestattet waren und in die das Wasser nicht mehr aus einem Brunnen geschleppt werden musste, waren ebenso neu. Gespült wird heute aber meistens ohnehin nicht mehr von Hand, sondern mit Geschirrspülmaschinen – auch hier eine deutliche Vereinfachung der Arbeit. Mit einer Dunstabzugshaube gab es ein völlig neues Küchengerät: Wer sich heute im Dunstabzugshauben Shop ein solches Gerät bestellt, bekommt es nur noch in deutlich abgeschwächter Form mit Essensgeruch und Kochschwaden zu tun. In den früheren Küchen hatten die Mütter viel Arbeit mit dem Lüften und Putzen und dennoch konnte man Fisch und Pfannkuchen noch Tage später deutlich riechen.

Fast Food daheim: Mütter profitieren von der Technik

Um abwechslungsreiches Essen zwischen Fast Food und Mehrgänge-Menü auf den Tisch zu zaubern, haben Mütter heute Mikrowellen, Backröhren mit Grill und Heißluft, Sandwich-Maker und viele andere elektrische Geräte zur Verfügung. Convenience-Produkte aus dem Lebensmittel-Discounter machen es einfach, den Kindern auch einmal etwas einzukaufen, das sie sich selbst zubereiten können. Dennoch ist die Mutter das unverzichtbare Bindeglied zwischen gesunder Ernährung und der Technik von heute. Immer Tiefkühlpizza, Paketsuppe und Imbiss-Menüs ist nicht gesund. Doch die Technik der modernen Zeit macht es auch für die berufstätigen Mütter möglich, ihre Kinder und ihren Mann mit gesundem, frisch gekochtem Essen zu versorgen. Dabei spielen Mikrowelle, Kühlschrank und Kühltruhe eine ebenso wichtige Rolle, wie die Dunstabzugshaube, der Herd und die Brotmaschine. Die Organisation vom Einkauf bis zum Speiseplan wird dennoch von den Müttern übernommen. Da spielt es keine Rolle, ob die Mama ein paar Stunden, halbtags, Vollzeit oder gar nicht arbeiten geht.

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